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Die Entstehung von The Vessel – wie unser Yoni Steamer wurde, was er ist

Es gibt eine Sorte Produkt, die uns immer ein bisschen traurig gemacht hat: Dinge, die funktionieren, aber zu hässlich sind, um Teil deines Zuhauses zu bleiben. Du benutzt sie und versteckst sie danach im Schrank. Genau so ging es uns mit vielen Wellness-Produkten – und besonders mit Yoni Steamern. Die meisten wirken wie ein reines Tool: praktisch vielleicht, aber ohne Wärme, ohne Wertigkeit, ohne den Charakter eines Objekts, das man gerne sichtbar stehen lässt. Aus genau diesem Mangel ist The Vessel entstanden.

Der Wunsch, der am Anfang stand

Tanja hat sich während mehrerer Ausbildungen intensiv mit Yoni Steaming und seinen möglichen wohltuenden Eigenschaften beschäftigt. Je tiefer sie eintauchte, desto klarer wurde ein Wunsch: Es müsste doch möglich sein, ein Objekt zu schaffen, das hygienisch ist, schön ist und sich wertig anfühlt. Etwas, das man nicht versteckt, sondern bewusst hinstellt – weil es eine Geschichte erzählt und an die eigenen Auszeiten erinnert. Aus diesem Wunsch wurde unsere erste Idee.

Warum Holz und Keramik – und nicht etwas Einfacheres

Die Materialwahl war keine Geschmacksfrage, sondern eine Entscheidung aus Funktion und Verantwortung. Holz haben wir gewählt wegen seiner Stabilität, seiner natürlichen, warmen Haptik und seiner Nachhaltigkeit – vorausgesetzt, man pflegt es gut. Es trägt, es lebt, es altert schön. Keramik kam dazu wegen ihrer Hygiene, der leichten Reinigung, ihrer Fähigkeit, Wärme zu speichern, und der gestalterischen Freiheit, die sie uns gibt. Zusammen ergeben die beiden Materialien etwas, das sich gleichzeitig natürlich und langlebig anfühlt.

Der Weg: Skizze, CAD, Prototyp – und ein Umweg, der alles veränderte

Der Prozess war länger, als man von außen vermutet. Er führte von ersten Skizzen über CAD-Modelle und Visualisierungen zu CNC-gefrästen Prototypen – und schließlich zu echten Praxistests mit Kundinnen, die uns ehrliches Feedback gegeben haben. Dann kam der Moment, der uns am meisten gelehrt hat: Die ersten Keramik-Gießformen verformten sich beim Trocknen. Was zunächst wie ein Rückschlag aussah, wurde zur eigentlichen Antwort. Der technische Umweg führte uns zurück zum Handwerk – zur handgedrehten Schale, bei der jede Form ein kleines Unikat ist.

Danach ging es ans Feilen im Detail: Glasurentwicklung, Holzpflege, die exakte Passform, der stabile Aufbau und die alltägliche Praktikabilität wurden Schritt für Schritt optimiert. Nichts davon ist über Nacht entstanden. Und genau das spürt man dem fertigen Objekt an.

Was wir dabei gelernt haben

  • Gutes Design verbindet Funktion und Gefühl – das eine ohne das andere bleibt unvollständig.
  • Ein Ritualobjekt darf sichtbar bleiben. Es muss sich nicht verstecken, um „funktional“ zu sein.
  • Manchmal führt ein technischer Umweg zurück zum Handwerk – und das ist kein Scheitern, sondern eine Erkenntnis.

Heraus kam ein Objekt, das gleich drei Rollen erfüllt: Wellness-Tool, Ritualgegenstand und Designobjekt. Es funktioniert im Alltag, es trägt eine Bedeutung – und es erzählt eine Geschichte, sobald jemand fragt, was das eigentlich Schönes auf der Kommode ist.

Warum echtes Feedback den Unterschied macht

Etwas, das uns besonders wichtig war: Wir wollten The Vessel nicht im stillen Kämmerlein perfektionieren und dann hoffen, dass er passt. Deshalb gab es früh Praxistests mit Kundinnen. Ihr ehrliches Feedback hat Dinge ans Licht gebracht, die man am Bildschirm nie sieht – wie sich die Sitzhöhe wirklich anfühlt, ob die Schale stabil genug ist, wie angenehm die Wärme verteilt wird, ob die Reinigung im Alltag tatsächlich einfach ist. Manche Details, auf die wir am meisten stolz sind, sind erst durch diese Rückmeldungen entstanden. Gutes Design ist selten ein einzelner Geistesblitz. Es ist ein Gespräch – zwischen Idee, Material und den Menschen, die das Objekt am Ende nutzen.

Ein Objekt, das gepflegt werden will – und das ist gut so

Holz lebt. Es nimmt Feuchtigkeit auf, es reagiert auf Wärme, es verändert sich mit der Zeit. Für uns ist das kein Nachteil, sondern Teil der Idee. Ein Objekt, das ein wenig Pflege braucht – ab und zu geölt, gut getrocknet, achtsam behandelt – baut eine Beziehung zu dir auf. Du kümmerst dich darum, und es begleitet dich dafür über Jahre. Das ist das genaue Gegenteil von Wegwerf-Wellness. Die Keramikschale wiederum lässt sich hygienisch und einfach reinigen, speichert die Wärme angenehm und ist der Teil, der direkt mit dem Ritual in Berührung kommt. Zwei Materialien, zwei Aufgaben, ein gemeinsames Ziel: ein Objekt, das bleiben darf.

„Wir wollten keinen Yoni Steamer entwickeln, der nur funktioniert. Wir wollten ein Objekt erschaffen, das eine Geschichte erzählt und sanft daran erinnert, sich wohltuende Momente zu nehmen."

Das Produkt zur Geschichte: YUNA – The Vessel. Mehr über die Anwendung liest du in unserem Beitrag „Yoni Steaming – altes Ritual, moderne Selfcare“.

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